spezial-sammlungen im videomuseum

übergebene einzelne sammlungen -

kommen in kästen und koffern zu bildwechsel. auch diese beständern altern und werden – ohne umkopieren, wartung und digitalisierung unansehbar. während die originale im videomuseum verbleiben, stehen jeweils aktuelle kopien bei bildwechsel für sichtungszwecke.

z.b. die:

feminale sammlung

ein archiv der einreichvideos ab 1999 für die feminale, dem internationalen frauenfilmfestivals in köln. 2006 hatte sich die feminale mit der femme totale dortmund zusammengeschlossen zum internationalen frauenfilmfestival dortmund/köln, ein verbund der 2009 im januar wieder aufgelöst wurde.

oder auch:

kx-sammlung

übergeben im dezember 2007. seit 1987 war kx erst auf kampnagel, dann in der citynord als artist-run-space einer der off-szene-brückenköpfe in hamburg. bildwechsel bedauert das wegbrechen dieses kunstraumes in dem viele künstlerInnen ihren start und viel unterstützung bekommen haben. ein aufzeichnungszyklus der organisierten ausstellungen in der zeit von 1994 – 1997 sind digitalisiert und bei bildwechsel zugänglich.

das archiv performativ

wurde 2011 übergeben. es ist eine sammlung von aufzeichnungen der performance-anlässe im kaskadenkondensator(basel) der jahre 1998-2008 .

die videos der sammlung informationsdienst

auch ute meta bauer, tine geissler und sandra hastenteufel erstellten 1992 ein archiv als kunstaktion. anlass war die documenta 9. in der vorschlagsliste fehlten künstlerINNEN vollständig. dem nachgefragten argument, “es gäbe eben nicht so viele gute künstlerinnen”, setzten sie ein aus mehreren rollwägen bestehendes archiv mit dossiers und publikationen zu den arbeiten von rund 100 zeitgenössischen künstlerinnen entgegen. der informationsdienst wurde parallel zur documenta 9 in kassel gezeigt und tourte anschließend durch deutschland, europa und die usa. archiviert wird er nun bei bildwechsel.

die videos in der sammlung “bestandsaufnahme video in hamburg”

die kulturbehörde hamburg initiierte in 2001/2001 eine bestandsaufnahme der videokunst/medienaktivitäten in hamburg. die einzelnen künstler_innen, gruppen wie einrichtungen wurden aufgefordert  unterlagen, arbeitsproben und darstellungen ihrer arbeit zur verfügung zu stellen – auch interviews wurden gemacht. zu einem abschluss, einer broschüre oder anderen veröffentlichungen oder einer präsentationsform des bestandes kam es nicht. die sammlung wurde bildwechsel übergeben. sie besteht aus akten, künstlerbefragungen und eingesandten videos in unterschiedlichen formaten und ist jetzt ein eigener sammlungsteil der bildwechselarchive .

alle diese sammlungen sind wie zeitscheiben – ein kleinerer umriss oder ausriss – ein, zwei jahre künstlerischer aktivitäten.

in dieser kleinen zeitwolke der hamburger videokunst/aktivitäten finden sich dokumente von